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Hell, Dunkel. Hell – das Kontrast-SOS

Da standen wir nun in den neuen Büroräumen von Nina: ein herrlicher Altbau, Wände und Stuckdecken ganz frisch vom Maler gestrichen, in „Weißer Riese-Weiß“. Gleißender Sonnenschein von draußen und dann hatte Nina auch noch ein Arsenal an weißen Möbeln und Deko-Elementen beschafft. Sie präsentierte uns ihre Komposition, die sich in ihrer Vorstellung so gut ausgemacht hatte, hier aber, in der Realität, nicht das gewünschte lichte Wohlgefühl bei ihr erzeugte. Sie wusste nicht warum und erhoffte von uns, durch entsprechende Tipps ihre Vorstellungen eines hell monochromen, lichtdurchfluteten Ambientes hervorzuzaubern.

Nun ja, grundsätzlich ist gegen dieses helle, strahlende Ambiente rein gar nichts einzuwenden. Im Gegenteil! Es sorgt für Konzentration und innere Ruhe. Für Menschen mit stressigen Berufen beispielsweise ein idealer Rahmen, um wieder zu Kräften zu kommen. Warum aber wirkt das ganze Sammelsurium an Helligkeit nun nicht wirklich hell, sondern eher blass, eintönig und kraftlos?

Wir fragten Nina, ob sie sich vor Augen führen kann, in einem Schneetreiben in den Bergen zu sein. Weißer Himmel, weißer Schnee, es sind keine Schatten und keine Konturen auszumachen. Alles verschwimmt in einer einzigen Suppe aus Weiß, die bedrückend wirkt.

Und nun sollte sie sich vor Augen halten, wie die gleiche schneeweiße Landschaft im Sonnenschein auf sie wirkt. Die Sonne erzeugt harte Schatten, dunkel kontrastierende Flächen heben sich gegen weiße ab und plötzlich wirkt das Weiß kraftvoll, leuchtend, strahlend und viel „heller“ als weiß.

Nina konnte erkennen, was wir ihr zu verstehen geben wollten: Weißes Ambiente kann erst dann seine Strahlkraft entfalten, wenn man dem Auge zeitgleich Kontraste bietet, die als Gradmesser für die vorhandene Helligkeit dienen. Je dunkler diese Kontraste, desto stärker können sich helle Flächen dagegen absetzen und ihre „Reinheit“ unter Beweis stellen. Somit dienen dunkle Flächen dazu – sparsam eingesetzt an Wänden, als Deko-Elemente, oder durch einzelne Möbelstücke – dem Auge Orientierung beim Streifzug durch den Raum zu geben. Man muss also keinerlei Sorge haben, den monochromen Charakter zu brechen, wenn man dunkle Flächen oder Mobiliar verwendet. Das Gegenteil ist der Fall! Erst diese „dunkle Seite“ verleiht der Helligkeit ihre außergewöhnliche Kraft.

Und auch Coco Chanel wusste das: „Schwarz ist vollkommen. Weiß auch. Zusammen sind sie die pure Harmonie.“

Bildmaterial: decordemon

 

Homestaging, Homestyling & Interior Design für exklusive Immobilien verbunden mit Immobilienservice
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